Home

Opernreisen

Opernhäuser

Komponisten

Libretto


Deutsche Oper am Rhein - Duisburg 

Geschichte Deutsche Oper am Rhein in Duisburg

  • 1887 13. November: Einweihung der Duisburger Tonhalle am König-Heinrich-Platz. Von diesem Zeitpunkt an fanden die Theateraufführungen, die vorher im Saal der Gesellschaft „Casino" und im Saal der „Schützenburg" veranstaltet wurden, in der Tonhalle statt. 
  • 1887 Beginn der Theaterehe Düsseldorf/Duisburg. Die Theateraufführungen wurden vom Düsseldorfer Stadttheater übernommen. Ein entsprechender Vertrag mit Theaterdirektor Carl Simons wurde abgeschlossen. Eröffnungsvorstellung am 10. November 1887 mit dem romantischen Schauspiel mit Gesang und Tanz von P.A. Wolff, Musik von Carl Maria von Weber, „Preciosa". 
  • 1891 übernimmt Eugen Staegemann die Direktion des Düsseldorfer Theaters und damit auch die Leitung der Theatergemeinschaft Düsseldorf/Duisburg, der 
  • 1900 von Heinrich Gottinger abgelöst wird. 
  • 1902 übernimmt die Theaterdirektion Ludwig Zimmermann. 
  • 1902 Oberbürgermeister Lehr regt die Gründung eines Theaterbauvereins an, um einen Fonds für den Theaterbau zu sammeln. 
  • 1904 Erster Grundstock dieses Fonds war eine Stiftung von 200.000 Mark durch den Kommerzienrat Theodor Böninger. Es folgten weitere Stiftungen für den Theaterneubaufonds, und zwar von Kommerzienrat Heinrich Elskes 40.000 Mark, von Kommerzienrat Arnold Paßmann 34.000 Mark, von Kommerzienrat Friedrich Schürmann 20.000 Mark, von Karl de Gruyter und der Firma Franz Haniel je 10.000 Mark. 
  • 1907 Die Stadtverordnetenversammlung stellt für den Theaterneubau das städtische Grundstück am Pulverweg zur Verfügung. Einberufung einer Theaterbaukommission unter Vorsitz des Oberbürgermeisters. Öffentlicher Aufruf an die Bürger der Stadt zur Zahlung von freiwilligen Beträgen. 
  • 1909 Die Theaterkommission schreibt einen Wettbewerb unter fünf Architekten aus. 
  • 1910 Prof. Martin Dülfer, Dresden, wird von der Kommission mit der Ausführung des Projektes beauftragt. 
  • 1911 11. Mai: Erster Spatenstich durch die Duisburger Firma Guillaume & Loegmann. 27. Juni: Feierliche Grundsteinlegung. 
  • 1912 Fertigstellung nach anderthalbjähriger Bauzeit.Baukosten: 3 Millionen Goldmark. Das Theater hatte 1.652 Plätze im Parkett und in vier Rängen.
  • 1912 7. November: Einweihung mit einem Festakt, bei dem Oberbürgermeister Karl Lehr die Festrede hielt. In der anschließenden Festvorstellung wurde das Vorspiel zu Ri-chard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg", „Wallensteins Lager" von Friedrich Schiller und das Finale („Festwiese") aus den „Meistersingern von Nürnberg" aufgeführt. Die erste reguläre Vorstellung fand am 8. November mit Lessings „Minna von Barnhelm" statt. 
  • 1914 Durch den Kriegsausbruch wurden Pläne, ein eigenes Ensemble aufzubauen, vereitelt. 
  • 1919 Einrichtung einer zehnmonatigen Spielzeit bei täglichen Vorstellungen. Rücktritt von Ludwig Zimmermann. 
  • 1920 12. November: Der erweiterte Duisburger Theaterausschuß beschließt einstimmig die Kündigung der Theatergemeinschaft mit Düsseldorf zum Ende der Spielzeit 1920/21. Die letzte Vorstellung war am 21. Juni 1921 mit Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg". 
  • 1921 Gründung der Duisburger Oper (25. September 1921). Mit der Stadt Bochum wurde ein Vertrag geschlossen, wonach die Schauspielaufführungen vom Schauspielhaus Bochum nach Duisburg und gleichzeitig musikalische Aufführungen der Duisburger Oper nach Bochum übernommen werden. Der gemeinsame Generalintendant beider Häuser war Professor Saladin Schmitt. 
  • 1934 Auflösung des Theatervertrages Duisburg/Bochum zum Ende der Spielzeit 1934/35. Nachfolger von Saladin Schmitt wird der Operndirektor Rudolf Scheel. 
  • 1937 Intendant Dr. Georg Hartmann übernimmt die Duisburger Oper (bis 1944). 
  • 1942 22. Dezember: Zerstörung durch Luftangriff - unmittelbar nach einer „Tannhäuser"-Aufführung . Provisorische Aufführungen im Mercator-Film-Palast, Thyssen-Casino, in der Mülheimer und Rheinhauser Stadthalle. 
  • 1943 September: Evakuierung nach Prag auf Anordnung des Reichspropagandaministeriums. Bis Juli 1944 Spielbetrieb im Deutschen Opernhaus und im Ständetheater Prag. Dies war gleichzeitig das Ende der Duisburger Oper. 
  • 1945 Kapellmeister Richard Hillenbrand gibt mit den ersten heimgekehrten Musikern volkstümliche Konzerte im Duisburger Hof. 
  • 1946 September: Eröffnung des Theater-Foyers. Überwiegend als Kino benutzt, aber an bestimmten Tagen Lesungen, Schauspiele, Hauptkonzerte (Sinfoniekonzerte). 
  • 1950 Am 1. Oktober 1950 festliche Eröffnung des wieder-auf-ge-bau-ten Theaters mit Lessings „Emilia Galotti" durch das Schauspielhaus Bochum. Zunächst Verzicht auf ein eigenes Ensemble, statt dessen Gastspiele mit musikalischen Werken und Schauspielen von den Theatern in Bochum, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Rheydt und Wuppertal. Da das Bühnenhaus noch nicht fertiggestellt war, fanden die Aufführungen auf der Vorbühne statt. Aus Sichtgründen wurde der zweite Rang nicht bestuhlt. Gesamtgröße: Parkett und zwei Ränge. Gesamtplatzzahl: 1.218 
  • 1952 Mit Beginn der Spielzeit 1952/53, im September 1952, endete das Provisorium auf der Vorbühne. Fertigstellung des Bühnenhauses sowie Bestuhlung des zweiten Ranges. 
  • 1954 Vertrag zwischen der Stadt Duisburg und der Neuen Schauspiel GmbH Düsseldorf (Intendant: Gustaf Gründgens) über 100 Schauspielaufführungen je Spielzeit für die Spielzeiten 1954/55 und 1955/56 in Duisburg. Seitdem wird bis heute der überwiegende Teil der Schauspielaufführungen in Duisburg vom Düsseldorfer Schauspielhaus übernommen. 
  • 1955 Vertrag mit der Stadt Düsseldorf über die Bildung der Deutschen Oper am Rhein (Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg) ab der Spielzeit 1956/57. 
  • 1956 Professor Dr. Hermann Juch erster Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein (Spielzeit 1956/57 bis Spielzeit 1963/64). 
  • 1964 Professor Dr. Grischa Barfuss zweiter Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein (Spielzeit 1964/65 bis Spielzeit 1985/86). 
  • 1970 Umbau und Renovierung des Zuschauerraumes. Reduzierung des Platzangebotes auf 1.118 Plätze. 
  • 1977 1. DUISBURGER AKZENTE. Dieses seit 1977 jährlich stattfindende Kulturfestival hat sich bis heute zu einem der meistbeachteten Kulturfestivals in Deutschland entwickelt. Gastspiele bedeutender deutschsprachiger Bühnen markieren dabei Höhepunkte im Sprechtheaterbereich. 
  • 1986 Professor Kurt Horres dritter Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein (Spielzeit 1986/87 bis Spielzeit 1995/96). 
  • 1987 7. November - 75 Jahre Theater der Stadt Duisburg. 
  • 1996 Erste Eigenproduktionen im Schauspiel anläßlich der 20. DUISBURGER AKZENTE: „La Raffaella" von Allessandro Piccolomini (Uraufführung 7. Mai 1996) und „Das Schloß" von Franz Kafka, eine Koproduktion des Theaters der Stadt Duisburg mit dem Mülheimer Theater an der Ruhr (Premiere 22. Mai 1996) 
  • 1996 Tobias Richter vierter Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein (ab Spielzeit 1996/97). 
  • 1996 40 Jahre Deutsche Oper am Rhein, Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg. 

Technik

Bühne 

  • Portalbreite: 12 m 
  • Bühnenbreite: 24 m breit 
  • Bühnentiefe: 21 m 
  • Bühnenhöhe: 25 m 
  • Größe der beiden Seitenbühnen: 18 m x 15 m 
  • 7 Hubpodien von je 2,50 m Tiefe und 16 m Breite, von denen sechs einzeln oder gebündelt bis 3 m gehoben oder bis 3 m abgesenkt werden können. In die Hubpodien kann eine Personenversenkung nach Bedarf eingebaut werden. 
  • Da keine eingebaute Drehbühne vorhanden ist, wird eine Drehscheibe bei Bedarf bis zu einem Durchmesser von 14 m in den Bühnenboden eingelegt. 
  • 46 Züge belastbar bis 300 kg / Zug 
  • 11 Schwerlastzüge belastbar bis 1.000 kg / Zug 
  • 1 Punktzuganlage mit zwei Antriebswinden 
  • fahrbare Portalbrücke und feste Portaltürme mit Scheinwerfern und Projektionsapparaten 

Zuschauerraum 

  • 1079 Plätze, davon 
  • 536 im Parkett 
  • 259 im 1. Rang 
  • 284 im 2. Rang 

Quelle: Deutsche Oper am Rhein - Duisburg

 

Der Reiseveranstalter mit den vielen Klassikangeboten
Inh. Paul Launer
Wehrlachstr. 5

D-73499 Wört

Tel. ++49-07964-921000
Fax:++49-07964-9210090

Kontakt

Home