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Das Festspielhaus Baden Baden
Hier ein Presse-Bericht von der Gründung: Stiftungsvertrag unterzeichnet Baden-Baden (lsw) - Das Festspielhaus ist in eine neue Zukunft gestartet: Am Freitag wurde die ¸¸Kulturstiftung Festspielhaus'' aus der Taufe gehoben. Die Karlsruher Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle überreichte die Genehmigungsurkunde. Fünf Stifter übernehmen den Betrieb im mit 2500 Plätzen größten deutschen Opernhaus: US-Mäzen Alberto Vilar, Festspielhaus-Projektmanager Walter Veyhle, der Bühler Firmenchef Ernst Kohlhage, der Baden-Badener Medienmogul Karlheinz Kögel und das Unternehmerehepaar Rose und Hugo Mann. Die Mäzene wollen den Musentempel künftig ohne öffentliche Subventionen betreiben. Allerdings zahlen Stadt und Land bis zum Jahr 2020 die Miete von jährlich rund acht Millionen Mark. Zudem haben sie das Haus bis zum Jahr 2001 schon mit über 20 Millionen Mark bezuschusst. Das Quintett steuert jeweils mindestens eine Million Mark zum Stiftungskapital bei. Weitere Stifter sollen laut Intendant Andreas Mölich-Zebhauser bald folgen. Vilar betonte bei der Vertragsunterzeichnung, Baden-Baden und dieses ¸¸schöne Festspielhaus'' seien es wert, unterstützt zu werden. Das 1998 unter Regie des Dekra-Konzerns gestartete 120-Millionen-Projekt hatte wenig später wegen Millionenschulden kurz vor dem Konkurs gestanden. Die Stadt war daraufhin als Betreiber eingesprungen. OB Sigrun Lang war am Freitag denn auch erleichtert: ¸¸Ein Stein fällt vom Herzen.''
Quelle: Festspielhaus Baden Baden
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D-73499 Wört |