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Rigoletto

Oper in 4 Akten von Giuseppe Verdi

Schauplatz: Mantua und Umgebung, 16. Jahrhundert

Text nach Victor Hugo v. F. M. Piave

Handlung der Oper:

I. Akt:

1. Szene:

Unter den Damen seines Hofes begehrt der Herzog von Mantua diesmal die Gräfin Ceprano. Doch ihr Gemahl stört ihn. Marullo hat neuen Stoff für Hofklatsch: der Hofnarr Rigoletto habe ein Liebchen. Der Herzog erzählt Rigoletto, wie sehr er die Gräfin begehrt. Rigoletto schlägt vor, den Grafen Ceprano einsperren oder enthaupten zu lassen. Ceprano und die Höflinge sind empöhrt und schwören Rigoletto Rache. Graf Monterone klagt um seine Tochter, die der Herzog entehrt hat. Rigoletto verspottet den Grafen. Monterone verflucht die Beiden, die den Gram eines Vaters verlachen. Rigoletto ist tief getroffen und fürchtet den Fluch.

 2. Szene (später am Abend):

Sparafucile, ein Meuchelmörder bietet Rigoletto seine Dienste an, einen - wie er meint - Nebenbuhler zu töten. Rigoletto schickt ihn weg. Ihn verfolgt der Fluch des alten Monterone.

 3. Szene:

Rigoletto begrüßt seine Tochter Gilda, die ihm alles in der Welt bedeutet. Ihre Frage, warum er sie im Hause versteckt halte, beantwortet er nicht. Rigoletto fürchtet den Hof und schärft der Zofe Giovanna größte Vorsicht ein. Auf der Straße ist Lärm zu hören. Während Rigoletto nachsieht, tritt der Herzog, diesmal als Student verkleidet ein. Er ist erstaunt darüber, in dem Mädchen, das er einst in der Kirche gesehen hatte, die Tochter Rigoletto's zu finden. Beide gestehen sich ihre Liebe. Aus Furcht, daß Rigoletto sie entdecken könnte, verläßt der Herzog Gilda, die glücklich ist, den Namen ihres "Studenten" zu kennen. Unterdessen haben die Höflinge das Haus umstellt, um aus Rache an Rigoletto dessen vermeintliches Liebchen zu entführen. Rigoletto kehrt zurück und trifft auf die Höflinge, die ihm weis, die Gräfin Ceprano aus dem angrenzenden Palast entführen zu wollen. Rigoletto ist erleichtert darüber, daß Gilda, wie er glaubt, unentdeckt blieb, und will bei dem Streich mitwirken. Als er zu spät den Betrug erkennt, wird ihm Monterones Fluch bewußt.

II. Akt:

Am Hofe des Herzogs (noch später):

 Der Herzog beklagt Gilda's Verschwinden. Die Höflinge, die Gilda ins Schloß gebracht haben, erzählen ihm ihr Abenteuer und bringen ihm das Mädchen. Rigoletto kommt. Er versucht, die Angst um seine Tochter zu vebergen. Bald hat er herausgefunden, daß Gilda im Schloß ist. Er wütet gegen die Höflinge; dann fleht er sie an, ihm sein Kind wieder zu geben. Die Höflinge lassen Vater und Tochter allein. Gilda beichtet ihrem Vater ihre Liebe und ihre Schande. Monterone wird ins Gefängnis geführt. Rigoletto schwört, alle Schmach am Herzog zu rächen.

III. Akt:

Sparafuciles Herrberge:

Um sie von ihrer Liebe zu heilen, hat Rigoletto Gilda hierher gebracht. Sie muß mit ansehen, wie der verkleidete Herzog mit den gleichen Liebesworten und Maddalena, Sparafuciles Schwester, wirbt, die er einst auch zu ihr gesprochen hat. Gilda ist schmerzlich getroffen, liebt aber den Herzog immer noch. Rigoletto befiehlt ihr, die Stadt zu verlassen, und beauftragt Sparafucile den Herzog zu töten. Maddalena überredet ihren Bruder den Herzog zu schonen, wenn sich ein anderes Opfer finden würde. Gilda, die in Männerkleidern zurückgekehrt ist, hat alles gehöhrt und beschließt, für den Geliebten zu sterben. Sie begehrt im Wirtshaus Einlaß. Sparafucile tötet sie. Wie vereinbart, gibt er Rigoletto den Körper. Da höhrt Rigoletto die Stimme des Herzogs und entdeckt seine sterbende Tochter.

 

Und hier noch eine Zusammenfassung für die "Eiligen" 

Inhalt:

Der Herzog von Mantua ist ein Lebemann. Er hat ein Auge auf die Gräfin Ceprano geworfen. Bei einem Fest des Herzogs ist die Gräfin mit ihrem Gatten anwesend. Der Hofnarr des Herzogs, ein buckliger, verbitterter Geselle, verhöhnt den Ehemann der Gräfin. Er schlägt dem Herzog vor, den Grafen zu verhaften, um so ungehindert seiner Ehefrau den Hof machen zu können. Auf dem Fest ist auch der alte Monterone zugegen, dessen Tochter einst ebenfalls vom Herzog verführt worden war. Rigoletto, ganz im Sinne seines Herrn, verspottet auch diesen. Da verflucht Monterone den Herzog und seinen Hofnarren.
Rigoletto nimmt sich dies sehr zu Herzen und ist ganz verzweifelt darüber.
Zu Hause wartet seine schöne Tochter Gilda auf Rigoletto. Er warnt sie, nur zum Kirchgang das Haus zu verlassen, damit der lüsterne Herzog sie nicht zu Gesicht bekäme. Doch zu spät, der Herzog hat sich bereits als Student verkleidet das Herz Gildas erobert. Seine Gefühle für sie sind sogar echt.
Rigoletto verläßt das Haus und trifft auf einige Höflinge. Diese geben vor, die Gräfin Ceprano entführen zu wollen. Rigoletto schließt sich ihnen an. Zum Spaß läßt er sich die Augen verbinden. So merkt er nicht die grausame Täuschung: statt der Gräfin wird seine eigene Tochter entführt.
Im herzoglichen Palast findet er seine Tochter wieder. Sie gesteht ihm ihre Affäre mit dem Herzog. Der Hofnarr schwört grausige Rache.
Er will seiner Tochter beweisen, daß ihr geliebter Herzog ein Tunichtgut ist. Dazu bringt er sie in das Haus des Mörders Sparafucile. Sie beobachtet dort, wie der Herzog mit der Schwester des Hauseherrn anbandelt. Rigoletto beauftragt Sparafucile, den Herzog zu töten. Dessen Schwester, die sich in den Herzog verliebt hat, will diesen retten und schlägt ihrem Bruder vor, den nächstbesten, der an die Tür klopft, zu erstechen. Gilda hat dies mitanghört und will nun ihrerseits den geliebten Herzog retten. Sie opfert sich und klopft an die Tür. Sparafucile tötet sie, ohne die Person, die er ermordet anzusehen.
Rigoletto erhält den Sack mit der Leiche.
Als er erkennt, was geschehen ist, bricht er über seinem toten Kind zusammen.

Die schönsten Arien:

Gualtier Malde, o du geliebter Name
Feile Sklaven, ihr habt sie verhandelt
O wie so trügerisch
Diese oder jene


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