Schubert, Franz
wurde am 31. Januar
1797 in österreichischen Lichtenthal geboren und starb in Wien am 19. November
1828 - 31jährig an Typhus.
Als eines von 19(!) Kindern eines Lehrers bekam er schon sehr früh
Geigenunterricht. Dank eines Stipendiums trat er 1808 in das Wiener Stadtkonvikt
ein. Als Chorsänger in der Hofkapelle studierte er fünf Jahre bei Antonio
Salieri und hatte Gelegenheit das Schülerorchester zu dirigieren. Ab 1814 war
er dann Schulgehilfe seines Vaters. In diesem Jahr entstand auch das Lied
'Gretchen am Spinnrad'. Im folgenden Jahr schrieb er nicht weniger als 145
Lieder, 4 Singspiele und 3 Symphonien.
Neben Vertonungen
einzelner Gedichte von Goethe, Heine und anderen sind es vor allem die
Liederzyklen Winterreise, Die schöne Müllerin oder
Schwanengesang, die seinen Ruhm begründeten.
Dank der Großzügigkeit seines Freundes F. v. Schober konnte Schubert den Beruf
des Lehrergehilfen aufgeben. Als Gast seines Gönners veranstaltete er
musikalische Abende, die sogenannten 'Schubertiaden'. Schuberts Gesundheit war
schon einige Zeit angegriffen, als er im Oktober 1828 an Typhus erkrankte wovon
er sich nicht mehr erholte..
Hauptwerke:
einige Bühnenwerke, 9 Symphonien (u.a. die 8. Symphonie, die 'Unvollendete'),
viele Kammermusikwerke ('Forellenquintett'), über 70 Chorwerke, über 600
Lieder, Klavierwerke....
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