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Charles Gounod *17. Juni 1818, + 18. Oktober 1893 in ParisDie Mutter von Gounod war eine hervorragende Pianisten. Hier lernte er bereits jung die Kunst des Klavierspielens. Seit 1836 sutdierte er am Pariser Konservatorium, erwarb 1839 den Rompreis und übernahm nach dreijährigen Aufenthalt in Italien die Oranistenstelle an der Kirche der "Äußern Mission". Seinen Welterfolg errang Gounod 1859 mit "Faust" (Margarete), dessen Musik anfangs den Franzosen "zu deutsch" erschien, sich aber überall durchsetzte, auch in Deutschland, wo die "zu französische" Textbearbeitung der Goetheschen Dichtung zunächst Widerspruch hervorrief. Von den späteren Opern fanden "Philémon et Baucis" (1860) und "Romeo et Julietee" (1867) weitere Verbreitung. Gounod ist Exponent einer besonderen Gattung der franzöischen Oper, der "Lyrique", außerdem hat er wertvolle Kirchenmusik geschrieben. . |
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