Vincenzo Bellini
VINCENZO
BELLINI
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3. November 1801 in Catania (Sizilien) +
24. September 1835 in Puteaux bei Paris
Ersten
Musikunterricht empfing der junge Bellini bei seinem Großvater, der gleich
Vincenzos Vater Domkapellmeister in Catania war. 1819 wurde er ins
Konservatorium in Neapel aufgenommen, wo Nicola Zingarelli sich seiner annahm.
Den ersten Opernerfolg errang Bellini 1827 mit »Il Pirata« in Mailand. Hier
kamen auch jene Werke heraus, die dem Komponisten europäiischen Ruhm erwarben.
»La Sonnambula« (Die Nachtwandlerin) und »Norma«. Durch den Mißerfolg
seiner Oper »Beatrice de Tenda« in Venedig verstimmt, wandte Bellini seinem
Vaterland den Rücken und siedelte 1833 nach Paris über, wo er sein letztes
Meisterwerk »I Puritani« (1835) schuf. Er ist ein Hauptvertreter der Romantik
in der italienischen Oper, mehr Lyriker als Dramatiker, mit einem Hang zum
Elegischen, ein begnadeter Melodiker von starker ausdruckhafter Ursprünglichkeit,
die auch seiner ariosen Rezitativgestaltung zugute kam. Seine Tonsprache besitzt
Wärme und Seele. Bellini hat nicht nur auf den jungen Verdi, auch auf den
jungen Wagner gewirkt.
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